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Feb 05

Zielgruppenanalyse wie & wo recherchiere ich meine Zielgruppe im Internet?

By Heribert Maskow | Allgemein

Die Zielgruppenanalyse sowie die konsequente und strukturierte Auseinandersetzung mit ihr, wird von so manchen Existenzgründern, aber auch von bereits bestehenden Unternehmen, sträflich vernachlässigt. Dabei ist eine genaue Analyse einer anzusprechenden Zielgruppe enorm wichtig, um ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung verkaufen zu können.

Mögliche Zielgruppen lassen sich nach bestimmten biologischen, geografischen, soziologischen, politischen, finanziellen und kulturellen Kriterien unterscheiden.

Schnell wird bei einer solchen Analyse klar, dass es sich bei einer Zielgruppe um eine homogene Gruppe von Leuten handelt, die bestimmte Gemeinsamkeiten haben und deshalb ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung präferieren. Eine solche Nachfrage befriedigt also einen bestimmten Kundennutzen. Je stärker dieser Kundennutzen eine bestimmte Personengruppe anspricht, umso einfacher ist es auch diese Zielgruppe erreichen. Oder in klareren und einfacheren Worten: Es gilt den richtigen Nerv dieser Personen zu treffen. Dieses Ziel erreichen sie durch eine genaue Zielgruppenanalyse.

Dabei sollte klar sein, dass nicht „jeder“ zu einer Zielgruppe gehört, sondern nur eine bestimmte Anzahl von Leuten. Der häufigste Fehler der gemacht wird ist, dass quasi ein Bauchladen voll von Produkten oder Dienstleistungen angeboten wird, um ein möglichst großes Spektrum von Personen zu erreichen. Allerdings besteht dann die Gefahr, sich in dem breiten Angebotsdschungel zu verzetteln.

„Jeder“ kann also nicht zu einer Zielgruppe gehören. Denn jedes Produkt oder Dienstleistung besitzt ein bestimmtes „Alleinstellungsmerkmal“ (unique selling proposition = USP), von dem sich nur eine bestimmte Personengruppe angesprochen fühlt. So werden beispielsweise Kriminalromane in der Regel nur von Krimiliebhabern gekauft und nicht von Menschen, die eher Science Fiction Romane bevorzugen.

Bei einem eng fokussierten Produktangebot, lassen sich die eigenen Kräfte viel zielgenauer einsetzen. Durch diese Art der Spezialisierung lernt man auch die eigene Zielgruppe besser kennen und kann schneller mit möglichen Produktoptimierungen auf besonderen Anforderungen reagieren.

Es gilt eine bestimmte Marktnische zu finden, in der man sich möglichst schnell zum Experten oder gar Marktführer etablieren kann. In so einem „Nischendasein“ lässt es sich oft besser leben als allgemein angenommen wird. Die meisten Internetdienstleister wie Facebook, Twitter oder Flickr, aber auch das schwedische Möbelhaus Ikea haben einmal genauso angefangen.

Um ein Produkt oder Dienstleistung erfolgreich im Markt zu platzieren, ist eine vorhergehende Recherche auf Informationen einer Zielgruppenanalyse basierend über ähnliche Leistungsangebote eminent wichtig.

Für eine erfolgreiche Zielgruppenbestimmung ist es gut zu wissen, wie mögliche Konkurrenten am Markt aufgestellt sind. Inwieweit muss ein bestimmtes Angebot ergänzt oder gar vereinfacht werden?

Wo besteht der größte Engpass?

Es gilt genau das herauszufiltern, was die Konkurrenz nicht macht. Das Angebot sollte sich somit deutlich von den anderen unterscheiden. Denn wenn sich viele Anbieter um die gleiche Zielgruppe streiten, kann dies schnell zu einem ruinösen Preiskampf führen.

Für eine eingehende Konkurrenzanalyse können auch Daten des Statistischen Bundesamtes herangezogen werden. Die Daten der dortigen statistischen Erhebungen stehen jedem Nutzer kostenlos zur Verfügung. Möchte man sein Leistungsangebot nur in einem lokal oder regional begrentzten Gebiet platzieren, so können hier die Daten der jeweiligen statistischen Landesämter herangezogen werden.

Um eine weiterführende Zielgruppenanalyse durchzuführen, sind zusätzliche Formen der Datenerhebung erforderlich. Mittels einer eigens durchgeführten schriftlichen Umfrage, lässt sich die persönliche Zielgruppe genauer eingrenzen. Freiwillige Angaben über Wohnort, Postleitzahl, Alter und Geschlecht aber auch wie die Personen auf die eigene Firma, Blog ect. und deren Angebote aufmerksam geworden sind, können helfen, den eigen Bereich des Marketings besser auszubauen.

Durch eine personalisierte Musterkundenbeschreibung, die aus den obigen Daten gewonnen werden kann, lassen sich die Alleinstellungsmerkmale der eigenen Leistungsangebote besser auf diese Musterkunden ausrichten. Durch gezielte Marketingkampagnen lassen sich diese Kunden ganz konkret ansprechen.

Da die Märkte, aber auch die Kundenbedürfnisse in ständiger Bewegung sind, sollten die Ergebnisse der Zielgruppenanalyse in regelmäßigen Abständen neu überprüft werden. Denn nur so hat man letztendlich die Gewissheit, dass das eigene Leistungsangebot noch zeitgemäß ist.

Feb 05

Für Blogartikel Ideen & Themen finden Content recherchieren im Internet

By Heribert Maskow | Allgemein

Für Blogartikel Ideen & Themen finden im Internet oder Offline

Das Internet ist heute unverzichtbar, wenn es um gute Ideen und Themen für Blogartikel geht. Die Content-Recherche im Internet für E-Books oder Blogartikel ist eine Quelle des Wissens. Eine Quelle die fast jeder mittlerweile nutzen kann. Dennoch ist es nicht immer einfach, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. In der Fülle der Informationen muss man sich erst mal zurechtfinden. Doch wie kann man bei einer Recherche für den eigenen Blog oder ein Ebook sinnvoll vorgehen. Wo kann man sich Inspiration und Anregungen holen. Wo findet man das wesentliche, dass für das jeweilige Thema erforderlich ist?

Blogartikel: Ideen & Themen finden, es gibt nicht nur eine Quelle

An erster stelle muss man sich im Internet von der Ansicht verabschieden, dass es die eine Quelle für alle Informationen gibt. Wikipedia-Artikel und andere Online-Lexika sind zwar sehr hilfreich, doch sind sie nicht unbedingt frei von Fehlern. Auch sind manche Themen so vielschichtig, dass man genauer in die Materie eindringen muss, um ein gutes E-Book oder einen professionellen Blogbeitrag zu verfassen. Daher sollte man sich immer mehrere Blogartikel Themen und Ideen von anderen Webseiten oder Blogs zu Gemüte führen. An erster Stelle der Themensuche, steht also ausführliches Lesen, Lesen und nochmals lesen. Dabei empfiehlt es sich, schon bei diesem Punkt die grundlegenden Informationen zu kopieren und sich somit eine erste Mindmap zu erstellen. Am besten sollten zu den einzelnen Punkten auch die jeweiligen Links aufgeführt werden, von denen man die Informationen bezogen hat, denn sie dienen später dem Nachweis der Quellen.

Die richtigen Quellen finden

Je nach Thema, welches der Blog oder das E-Book behandeln soll, gibt es natürlich unterschiedliche Quellen. Allgemein gilt natürlich, dass Wikipedia oder ähnliche Seiten nutzen kann, man sollte sich halt nur nicht auf sie allein verlassen. Auch Youtube kann eine Anlaufstelle für viele nützliche Informationen sein. Dabei muss sich aber nicht auf dieses Video-Portal beschränken – auch Seiten wie MyVideo oder andere Video-Blogs können hier sehr nützlich sein. Natürlich sollten sich die Blogs mit dem gleichen oder einem ähnlichen Thema beschäftigen, um welches es auch bei einem selbst geht. Auch professionelle Artikel in Zeitschriften bieten einen guten Einstieg und grundlegende Informationen – ordentlich recherchiert und zusammengefasst – liefern.

Die Zielgruppe eruieren

Sicherlich verfolgt man mit dem eigenen Blog oder dem E-Book ein gewisses Ziel. Dies kann durchaus kommerzieller Natur sein oder auch nur der Information anderer dienen. Je nach Thema, sollte man sich aber im Vorfeld im Netz informieren, was von der gewünschten Zielgruppe im Zusammenhang mit dem eigenen Projekt eigentlich erwartet wird. Was sind die Trends, welche Infos sollte man besonders herausstellen und auf welche Punkte, sollte man lieber verzichten oder in den Hintergrund rücken? Hier empfiehlt es sich, Mäuschen zu spielen. Dies bedeutet, man wird stiller Mitleser in einem Forum oder einer Facebook-Gruppe, welche sich mit der eigenen Thematik beschäftigt. Hier erkennt man schnell, wo die Neigungen und Wünsche der potenziellen Zielgruppe angesiedelt sind und man kann vortrefflich erkennen, worauf es ihnen bei dem jeweiligen Thema ankommt. Auch zu diesem Punkt sollte man sich Notizen machen und schon jetzt eine entsprechende Struktur für den Artikel oder das E-Book planen.

Vorlage oder nicht?

Bei der Recherche im netz wird man schnell feststellen, dass es für viele Blog-Artikel oder E-Books bereits passende Vorlagen gibt. Diese müssen dann einfach nur noch mit eigenem Text ergänzt werden. Allerdings verliert dadurch der Blog oder das E-Book die besondere persönliche Note, sodass man von diesen Hilfsmitteln lieber die Hände lassen sollte, auch wenn sie scheinbar die Arbeit erleichtern. Ein absolutes Tabu ist, Artikel von anderen einfach umzuschreiben. Hierbei kann es schnell zu Fehlern kommen und nicht immer ist die Umformulierung so einwandfrei, dass man sie wirklich als Unikat bezeichnen kann. Sich Informationen aus solchen Fachtexten zu holen ist natürlich möglich, allerdings sollte man sie nicht eins zu eins übernehmen und einfach in eigenen Worten neu verfassen.

Weiter Horizont

Der Horizont für die Recherche im Netz sollte natürlich weit gesteckt sein und über die Grenzen deutscher Seiten hinaus gehen. Ein Großteil des Internets ist in Englisch verfasst und gerade hier lassen sich die interessantesten Informationen beschaffen. Zum eigenen Thema kann es bereits tausende von Artikeln, Blogs oder E-Books geben, aus welchen man seine Informationen beziehen kann. Auch sollte man nicht vor Sprachen zurückschrecken, die man gar nicht versteht. Hier können Übersetzer, wenn auch eher schlecht als Recht, zumindest einen Eindruck verschaffen, sodass sich einem der Inhalt des Artikels erschließt. Allein aus solchen Fakten lassen sich manchmal wertvolle Informationen ziehen, die man im eigenen Projekt verwenden kann.

Soziale Netzwerke mit einbeziehen

Hilfe für die Recherche bekommt man vor allem auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Am besten folgt man einem Beitrag oder Tweet, welcher sich mit dem gewünschten Thema beschäftigt. Hierdurch kann Menschen kennenlernen, die oft einen sehr guten und tiefen Einblick in die Materie haben und die bereitwillig Auskunft zu offenen Fragen geben. So erhält man schnell ein Netzwerk, auf welches man auch zu einem späteren Zeitpunkt immer wieder zurückgreifen kann, wenn es um einen neuen Artikel oder Blog-Beitrag geht.

Alles Speichern

Das Wichtigste bei der Recherche im Netz, ist aber alle Informationen sofort zu sichern. Manchmal kann es schwierig werden, eine Seite, trotz des Browserverlaufes, wiederzufinden. Daher sollte man am besten den Inhalt des jeweiligen Artikels sofort in einem lokalen Dokument speichern. Dies hat auch den Vorteil, dass man am Ende alles auf einen Blick hat. Die bereits erwähnte Mindmap kann so schnell und sinnvoll ergänzt werden, ohne das Ständig zwischen den einzelnen Seiten gewechselt werden muss, was manchmal – bei besonders vielen Seiten – zu einiger Verwirrung führen kann.

Niemals die Quellen vergessen

Diese Info ist eher nach der Recherche und der Fertigstellung des Buches und des Artikels wichtig. Von den Seiten, von denen man die meisten Informationen bezogen hat, sollte man sich, wie bereits erwähnt, immer die Links sichern. Diese müssen auf jeden Fall mitangegeben werden. Vor allem bei direkten Zitaten, welche man zu Hauf im netz finden kann, ist es erforderlich, die Quelle zu nennen, um rechtliche Konsequenzen wegen ein Plagiates zu vermeiden. Beachtet man all dies, kann man sehr effektiv für ein E-Book oder einen Blog-Beitrag recherchieren. Natürlich geht dabei auch nichts über den eigenen Instinkt, denn er ist es, der einem im wesentlichen sagt, welche Infos wichtig sind und welche nicht. Ohne ihn kann wohl kein Autor wirklich.

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